EVENT

PREMIERE 20.09.2014, 22 Uhr, Großes Haus

Stück von John Clancy (*1963)
Deutsch von Frank-Patrick Steckel (*1943)

Bei einem so genannten „Event“ handelt es sich um eine Übereinkunft von Personen zur Förderung von Emotionen wie Freude oder Zusammengehörigkeit. Sagt mein Freund Wikipedia, und der muss es ja wissen. Wobei, wahrscheinlich meint er „Zusammenkunft“ und nicht Übereinkunft“. Diese sprachliche Unbeholfenheit ist manchmal so rührend. Also, Theater ist laut dieser Definition immer ein Event, denn irgendjemand freut sich bei jeder Vorstellung und seien es auch nur schadenfrohe Kritiker.

Im Falle des neuen Stückes EVENT, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, können wir Ihnen jedoch eine Veranstaltung der Superlative versprechen: Auf der größten Bühne des Theaters Ulm erleben Sie den bestbezahlten Schauspieler unseres Hauses in der einzigen Produktion, bei der Sie AUF der Bühne sitzen dürfen. Allein dieser Rahmen sollte schon große und größte Gefühle auslösen, und wenn Sie dann noch Zeugen einer virtuosen Selbsterforschung des Theaters werden, bleibt sicher kein Auge trocken. Und sei es auch nur vor Rührung.

John Clancys 2009 uraufgeführter Monolog EVENT ist ein cleveres Stück Meta-Theater, das mit einfachsten Mitteln eine Grundwahrheit der Bühne vor Augen führt: Theater ist Zeitverschwendung. Aber eine äußerst lustvolle, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.


INSZENIERUNG Nilufar K. Münzing
BÜHNE Marianne Hollenstein
KOSTÜM Britta Lammers

MIT Andreas von Studnitz (Ein Mann)


 

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