NORA ODER EIN PUPPENHEIM

SOIREE 30.12.2014, 19.30 Uhr, Podium
PREMIERE 09.01.2015, 19.30 Uhr, Podium

Schauspiel von Henrik Ibsen (1828 – 1906)

Es ist ein Experiment, ein Wagnis, ein täglicher Kampf – und doch halten wir uns mit romantischer Hoffnung daran fest: Ehe und Liebe unter einen Hut zu bringen. Aber nicht alles, was man aus Liebe tut, ist gut. Und schon gar nicht moralisch hochwertig. Und dann wären da noch die alltäglichen Sorgen um Geld und Kinder. Und je höher man gesellschaftlich steigt, desto mehr Leute schauen einem ins Wohnzimmer. Und kommentieren, was sie da zu sehen meinen.

Nora hat vor Jahren die Unterschrift ihres Vaters gefälscht, um an einen Kredit zu kommen – ihr Mann Torvald war schwer krank und brauchte eine Kur. Nora fühlt sich im Recht, sie hatte den Mut zu handeln, sie hat den Kredit durch heimliches nächtelanges Nähen abbezahlt, sie ist sogar ein klein wenig stolz darauf, dass sie ihrer Liebe so das Leben gerettet hat. Als aber Torvald davon erfährt, bricht für ihn eine Welt zusammen. War seine Ehe eine Lüge?

Bei allen Errungenschaften der Gleichberechtigung ist Ibsens 1879 verfasstes Stück immer noch aktuell, denn in der Liebe schreibt sich jedes Paar seine Spielregeln selbst.


INSZENIERUNG Nilufar K. Münzing
RAUM & KOSTÜME Britta Lammers

MIT Gunther Nickles (Helmer, Advokat), Renate Steinle (Nora, seine Frau), Maximilian Wigger-Suttner (Doktor Rank), Aglaja Stadelmann (Frau Linde), Christian Streit (Krogstadt, Anwalt), Christel Mayr (Anne-Marie); Jette Peters/Cecile Stehle, Aaron Handel/Matthis Meyer (Kinder, Statisterie des Theaters Ulm)


  • Kritik in der SÜDWEST PRESSE
  • Kritik in der Neu-Ulmer Zeitung




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