DIE GLÄSERNE WAND
SOIREE 29.09.2015, 19.30 Uhr, Podium.bar
DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG 02.10.2015, 19.30 Uhr, Podium

Schauspiel von Oren Yaacobi (*1974)
Deutsch von Sharon Nuni


Die junge israelische Balletttänzerin Chaya lebt und arbeitet in Berlin: also in dem Land, in dem ihr Großvater als Jude verfolgt wurde und nur knapp dem Tod entronnen war, dem Land der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft, der Brutstätte des Holocausts. Ihre Mutter hatte deshalb jeglichen Kontakt zu Chaya abgebrochen. Als diese schwanger wird und allein mit der Situation zurechtkommen muss, meldet sich unverhofft ihr Bruder: Chaya solle sich um ihre Mutter Viki kümmern, die sich, trotz großer Abneigung gegen alles Deutsche, mit einem seltsamen Vorhaben auf dem Weg nach Berlin befindet.

Viki möchte Chayas Großvater, der den Holocaust überlebt hatte, seinen letzten Wunsch erfüllen und dessen Asche im ehemaligen Konzentrationslager nahe Berlin beisetzen. Schon ein Transfer der Urne ist alles andere als legal. Mutter und Tochter treffen sich in Berlin. Hin und her gerissen zwischen ihrem individuellen Konflikt und kollektiver Geschichtsschreibung besuchen die beiden die Gedenkstätte.

DIE GLÄSERNE WAND erzählt von drei Generationen und deren Vergangenheitsbewältigung. Neben der Überlebendengeneration kommen auch die Zwischengeneration und die Enkelkinder zu Wort. Ein Familienstück über das Erinnern, über Geschichte in der Gegenwart.


Das Stück war erstmals in Deutschland im Rahmen der 2. KULTURWOCHE ISRAEL zu sehen.


INSZENIERUNG Oliver Haffner
RAUM & KOSTÜME Britta Lammers

MIT Julia Baukus (Chaya), Christel Mayr (Vicky, ihre Mutter), Christian Streit (Netzach, Rachels jüngerer Bruder), Maximilian Wigger-Suttner (Josef, Leiter der Gedenkstätte), Aglaja Stadelmann (Anna, Schaffnerin)


  • Kritik in der Neu-Ulmer Zeitung
  • Kritik in der SÜDWEST PRESSE



Sitzplan und Preise                                            Termine und Karten
 

Weitere Informationen